Frauen

FrauenPauer

Der Ökumenische Frauentreff

einmal monatlich
Mittwoch Abend

20 Uhr

Seit Januar 1998 treffen sich jeden zweiten Mittwoch im Monat evangelische, katholische und konfessionell ungebundene Frauen im Haus der evangelischen Kirchengemeinde in Neckarburken.

Die für jedefrau offene Gruppe hat in den ersten Jahren mit diesem Logo auf einem Plakatständer auf sich aufmerksam gemacht. Es setzt sich aus zwei Zeichen zusammen: Aus dem topographischen Zeichen für Kirche, das sie von Landkarten kennen,
und dem biologischen Zeichen für Frau.

Das Frauenzeichen hat die Farbe violett, was auch die Farbe der Frauenbewegung und der evangelischen Kirche ist. Das Kirchenzeichen ist diagonal gelb gestreift. Mit dem Gelb, der Farbe der katholischen Kirche, weisen wir auf das Ökumenische unserer Gruppe hin. Von Anfang an wollten wir kein Treffen um des Treffens willen. Wir hofften auf eine Gesprächsplattform, und zwar über Themen, die uns über den Alltag hinaus bewegen. Wir besannen uns auf unsere Verbindungen, luden Referentinnen ein oder referierten selbst.

So bekamen wir:

  • FrauenPauer
    eine Einführung in die Selbstverteidigung,
  • erfuhren etwas über die Hospizarbeit,
  • über das Arbeitsfeld der Beauftragten für Chancengleichheit
  • meditierten auf unterschiedliche Weise
  • wanderten zu den hiesigen Orchideen-Wiesen,
  • sprachen über das Böse in uns und um uns herum
  • besichtigten die Notburga-Kapelle in Hochhausen
  • besuchten das Clarissen-Kloster in Limbach-Balsbach
  • fuhren zur Wirkungsstätte der Hildegard von Bingen
  • setzten uns mit Frauen der Bibel (Altes Testament) auseinander
  • lachten beim Lach-Yoga
  • und erfuhren etwas über fremde Länder, die Einzelne von uns bereist hatten.

Für das Jahr 2019 planen wir:

10. April: Alte und neue Kirchenlieder und ihre Dichter

8. Mai: Willigis Jäger und seine Sicht auf das Leben

12. Juni: Wanderung im Geopark

10. Juli: Tänze im Sommer

und nach der Sommerpause:

11. September: Aquarell-Malerei am Elzbach

9. Oktober: Was wir für unser Wohlbefinden tun können

13. November: Ein Blick in die Ökumene (Filmabend)

11. Dezember: festlich-adventlicher Jahresabschluss

Anfangs trafen sich 14 Frauen. Unterschiedliche Vorstellungen über Inhalte und zeitliche Unvereinbarkeiten und der Tod von zwei Gruppenmitgliederinnen führten während der vergangenen Jahre zu einer zahlenmäßigen Schrumpfung in unserer Gruppe.

Heute bilden wir einen „harten Kern“ von neun Frauen, alle mit offenen Augen und Ohren und mit ausreichend Neugier ausgestattet, um Bekanntes aus fremder und Unbekanntes aus vertrauter Sicht oder umgekehrt aufzunehmen. Diese monatlichen Treffen brauchen wir. Denn wir haben festgestellt, dass wir in der gemeinsam verbrachten Zeit reicher wurden an Wissen, in Erkenntnis, im Glauben und nicht zuletzt im gegenseitigen Verstehen und in wohltuender Nähe.